Künstliche Besamung

Der Hengst

Bilder Künstliche Besamung

Einleitung

Für eine gelungene Befruchtung ist der ausgewählte Hengst sicher ebenso wichtig wie die Stute. (Dissertation Parlevliet) Da ein Hengst während seines Lebens viel mehr Nachkommen haben kann als eine Stute, selektiert man schon seit einigen Jahrhunderten die Hengste, die der Zucht dienen sollen. Dieses hat dazu geführt, dass die florierende Sparte der Hengsthaltung entstanden ist.

Bis vor kurzem war dieses Verfahren in "Das Pferdegesetz" von 1939 reglementiert. Nur durch die Stammbücher anerkannte Hengste durften decken. Dieses Gesetz ist durch die Europäische Reglementierung ersetzt worden. Heutzutage dürfen alle Hengste, die einigen (minimalen) tierärztlichen Anforderungen entsprechen, decken. Die Stammbücher dürfen die Zucht in eine bestimmte Richtung lenken und sind für die Registrierung zuständig. Die Praxis zeigt, dass meistens durch die Stammbücher angewiesene Hengste zu Zucht eingesetzt werden, und dass die Anzahl von Stuten, die durch nicht (durch Stammbücher) gekörte Hengste gedeckt werden, sehr klein ist. Es zeigt sich, dass nur eine kleine Anzahl von den eingesetzten Hengsten extrem beliebt ist, so dass mit einer kleinen Anzahl von Hengsten eine große Anzahl verfügbarer Stuten bedient wird. Hierdurch entstehen schon einige Probleme. Der übergroße Teil der männlichen Tiere wird nicht zur Zucht eingesetzt und wird gelegt.

Die hormonale Regulierung des männlichen Tieres

Der Hengst zeigt keinen deutlichen hormonalen Zyklus und ist auch im Winter einsetzbar. Die Entwicklung der Geschlechtsorgane und die Entwicklung des Spermas wird aber beim Hengst auch hormonal gesteuert. Die Hypophyse bildet beim männlichen Tier die gleichen Geschlechtshormone wie beim weiblichen Tier.

FSH. Follikelstimulierendes Hormon.

Dieses stimuliert beim männlichen Tier die Spermaproduktion. LH. Luteinisierendes Hormon.

Dieses Hormon stimuliert bestimmte Zellen in den Hoden, um männliche Geschlechtshormone zu bilden (u.a. Testosteron.)

Testosteron

Es wird durch Zellen in den Hoden produziert und stimuliert die Spermabildung, das Hengstverhalten sowie die Entwicklung sekundärer Geschlechtsmerkmale (z.B. Hengsthals und schwere Muskulatur.) Testosteron bremst die Produktion von FHS und LH, wodurch ein bestimmtes hormonales Gleichgewicht entsteht,

Pharmazie

Die Spermaproduktion des Hengstes ist leider kaum hormonal im positiven Sinne beeinflussen. Auch durch Medikamente ist es nicht möglich, die Spermaproduktion eines Hengstes mit schlechtem Sperma zu verbessern. Testosteronartige Stoffe (die sogenannten Anabolika) werden aufgrund ihrer Eigenschaften, Eiweiß zu sparen und die Muskelentwicklung zu fördern viel eingesetzt (u.a. bei Sportpferden.) Anabolika haben aber einen negativen Einfluss auf die Qualität des Spermas.

Qualität und Menge des Spermas

Man braucht eine bestimmte Menge Samenzellen einer vernünftigen Qualität, um nach der Deckung (künstliche Befruchtung) eine akzeptable Chance auf Trächtigkeit zu bekommen. Sperma wird nach folgenden Kriterien beurteilt:

  • Menge (Anzahl in ml)
  • Konzentration (ausgedrückt in Mio. Spermien pro ml)
  • Beweglichkeit (ausgedrückt in Prozentsatz beweglich)
  • Morphologie (ausgedrückt in Prozentsatz den normal gebauten lebenden Samenzellen)

Menge

Die Menge kann stark variieren. Beim durchschnittlichen Warmblutpferd variiert die Menge ca- um die 30 bis 150 cc. Auch die Menge Schleim (in denen sehr wenig Samenzellen vorhanden sind) kann je nach Hengst stark variieren. Die Menge wird in einem Messbecher gemessen. Im Frühjahr und im Sommer ist das Volumen größer.

Konzentration

Auch die Konzentration kann stark variieren. Meistens gilt die Regel, je mehr Volumen Sperma um so kleiner ist die Konzentration. Dieses wird mit einem sogenannten 'Rechenzimmerchen' unter einem Mikroskop gemessen.

Beweglichkeit

Um die Beweglichkeit zu beurteilen, untersucht man das Sperma direkt nach der Abnahme auf Körpertemperatur unter einem Mikroskop, das mit einer Heizungstafel ausgerüstet ist. Nach Verdünnung schätzt man den Prozentsatz beweglicher Samenzellen. Hierzu braucht man einige Erfahrung, um den Hengst zum Deckdienst zuzulassen, fordern die meisten Stammbücher mindestens 50% bewegliche Samenzellen.

Morphologie

Unter Morphologie versteht man die äußere Form der Spermien. Eine normal geformte Samenzelle besteht aus einem Kopf, einem Mittelteil und einem Schwanz. Es gibt immer einige Spermien, die abnormal gebildet sind, z.B. Spermien mit einem locker sitzenden Kopf, einem zurückgeschlagenen Schwanz, einem doppelten Schwanz usw. Man muss davon ausgehen, dass diese Spermien nicht oder nur in kleinem Maße befruchten. Etliche Ursachen, z.B. Fieber, Krankheiten, Vergiftungen langfristige Deckruhe, können eine höhere Menge an abnormal gebildete Spermien verursachen. Die Morphologie wird im Prozentsatz von normal gebildeten Samenzellen im Verhältnis zur Gesamtmenge der lebenden Samenzellen ausgedrückt. Sie wird durch die Untersuchung einer großen Anzahl von Spermien beurteilt. Die meisten Stammbücher fordern von der Gesamtmenge der lobenden Samenzellen minimal einen Anteil 50% normal gebildeter Samenzellen.

TNB

Wenn all diese Dinge bekannt sind, kann man das ganze in einer Zahl zusammenfassen: das TNB; Dies bezeichnet die gesamte Anzahl normal gebildeter, sich bewegender Samenzellen, ausgedrückt in Mio. Spermien. Also, die gesamte Anzahl Samenzellen, die zur Befruchtung fähig sein sollten.

Formel

TNB ist gleich Menge x Konzentration x Prozentsatz der sich bewegenden Samenzellen x Prozentsatz normal gebildeter Spermien von den lebenden Samenzellen. Die meisten Stammbücher fordern, dass bei einem noch zu körenden Hengst bei zweimaliger Deckung, wobei zwischen den beiden Sprüngen 1 Stunde Ruhe liegt, ein durchschnittliches TNB von 2.000 Mio. erreicht werden soll. Während der letzten Jahre hat eine Anzahl von Stammbüchern diese Anforderungen etwas gemildert. (Bemerkung von der Redaktion: Beim FPS beträgt sie für 3jährige Hengste 600 Mio. und für 4jährige Hengste 1.000 Mio.) Für Versandsperma geht man davon aus, dass 600 Mio. eine ausreichende Besamungsdosis ist. Für Betriebs K.B. sollten 300 Mio. TNB ausreichen (Hengst und Stute befinden sich auf dem gleichen Betrieb.)

Produktion von Sperma

Der Hengst produziert eine mehr oder weniger konstante Menge Samenzellen oder Spermien pro Tag. Diese Spermien reifen in den Nebenhoden, wo also die Spermien gelagert werden. Der Hengst wird also nicht mehr Spermien produzieren, wenn er öfter deckt! Wenn mehrmals am gleichen Tag gedeckt wird, wird das Sperma also weniger Samenzellen enthalten, es werden aber nicht mehr Samenzellen produziert. Bei einem Hengst, der am gleichen Tag mehrmals natürlich deckt, bekommt die erste Stute somit viel Samenzellen und die letzte viel zu wenig. Für einen sehr gefragten Hengst kann K.B. also Abhilfe schaffen, indem die Tagesproduktion so gut wie möglich auf die zur Deckung angebotenen Stuten verteilt wird, d.h. ein Mal pro Tag decken. Diese Möglichkeit ist jedoch nicht ohne Einschränkung (im Gegensatz zum Rind, wo man aus einem Samenerguss bis zu 1.000 Besamungsportionen herstellen kann.) Aus all diesen Zahlen ergibt sich, dass man aus einem Samenerguss (Sprung) nur 3 - 8 Besamungsportionen für den K.B. Versand herstellen kann. (600 Mio. TNB) Das bedeutet, dass ein vielgefragter Hengst in der Hochsaison noch immer Schwierigkeiten haben kann, die Nachfrage zu decken, falls viele Stuten am gleichen Tag besamt werden müssen. Auch für die Stute ist es wichtig, so wenig wie möglich besamt zu werden. (am besten nur einmal pro Zyklus) Zu viel besamen wirkt sich nachteilig auf die Gebärmutter aus und vergrößert die Gefahr einer Gebärmutterentzündung, da die Gebärmutter die Samen immer wieder verarbeiten muss.

 

ARTEN VON DECKEN/BEFRUCHTEN

Natürliche Deckung

Eine sehr große Anzahl von Deckungen bei Pferden erfolgt noch immer auf natürliche Art und Weise. Dies bedeutet, daß man den Hengst auf eine vorbereitete Stute (Bandagen und Anbindung) "aus der Hand" springen lässt. Schon eine Viertelstunde nach der Deckung erreichen die ersten Samenzellen die Eileiter, wo die Befruchtung dann stattfinden kann. Es ist nicht ungewöhnlich, dass ein natürlich deckender Hengst in der direkten oder weiteren Umgebung seine Kunden besucht. (Landbeschäler)

Künstliche Besamung.

Allgemeines

Die künstliche Besamung hat in den letzten Jahren in der Pferdezucht einen großen Aufstieg erlebt. Wegen der Möglichkeit, frisches, gekühltes Sperma zu versenden, und auch seit der Einführung der künstlichen Besamung zu Hause ergreifen immer mehr Züchter, die Gelegenheit, ihre Stufe bei einer Besamungsstation (z.B. einer dazu befugten Deckstation oder dem eigenen Tierarzt) beziehungsweise zu Hause besamen zu lassen.

Nicht jeder (Friesen) Hengst eignet sich allerdings zum Einsatz bei K.B. Das Sperma muss nämlich sehr hohen Anforderungen entsprechen. Die Qualität des Spermas wird im T.N.B.-Wert ausgedrückt. T.N.B. bedeutet Gesamte Normal Bewegende Samenzellen. Dieser T.N.B.-Wert wird wie folgt berechnet:

TNB = Volumen x Konzentration x % Bewegung x % normale Samenzellen.

Dabei wird das Volumen in ml, die Konzentration in Millionen/ ml, und die Bewegung und der normale Bau in Prozentsätzen ausgedrückt. Der Einsatz von K.B. hatte v.a. bei den Rindern Erfolg. Doch ist K.B. zum ersten mal in Russland beim Pferd eingesetzt worden, um nach der Revolution einen neuen Pferdebestand aufzubauen und um die Geschlechtskrankheit Douring zu vermeiden. Vorteile des Einsatzes von K.B.

  • Mehrere Stuten pro Hengst
  • Sperma kann über große Distanzen transportiert werden (Export)
  • Vermeiden von Deckinfektionen

Technik

Man lässt den Hengst auf eine speziell dafür gehaltene Stute oder eine Kunststute (Phantom) springen, und das Sperma wird in einer Kunstvagina aufgefangen. Das Sperma wird verarbeitet und mit einer sogenannten Verdünnungsflüssigkeit vermischt. Diese Flüssigkeit verschafft den Samenzellen einen bestimmten Schutz gegen schädliche Einflüsse und enthält Nährstoffe. Letztendlich wird das Sperma bis 5 ° C abgekühlt und in Portionen verteilt. Gekühltes Sperma ist zwei bis drei Tage haltbar. Die Besamung der Stute erfolgt durch ein kleines Rohr (Pipette), das bei der rossige Stute durch den Gebärmuttermund eingeführt wird, um das Sperma einzuspritzen.

Arten Künstliche Besamung

Betriebs K.B. ( nicht bei Friesen in Österreich)

Von einem Hengst, der als Betriebs-K.B.-Hengst eingesetzt wird, müssen am Anfang der Saison zwei Sprünge untersucht werden. Diese Sprünge werden unter direkter Kontrolle des Tiergesundheitsamtes gefangen und untersucht. Sowohl vom unverdünnten als vom verdünnten

Sperma werden die Qualität und die bakteriologische Beschaffenheit kontrolliert. Jeder Sprung muss nachstehenden Anforderungen entsprechen:

a. Das Volumen muss mindestens 20 ml. schleimfrei betragen.

b. Die Beweglichkeit (Motilität) muss mindestens 50% betragen.

c. Mindestens 50% der Samenzellen müssen einen normalen Bau haben.

d. Der Sprung muss einen T.N.B.-Wert von mindestens 2000 haben,

Zudem muss der Hengst sich zweimal einer C.E.M. (Contagious Equine Metritis), eine ansteckende Gebärmutterentzündung, Untersuchung unterziehen. Dabei dürfen selbstverständlich keine C.E.M.-Bakterien nachgewiesen werden. Dies beinhaltet ebenfalls, dass mit einem K.B.-Hengst in dieser Saison nicht natürlich gedeckt werden darf!

Wenn vorstehendes in Ordnung befunden ist, und der Hengst als Betriebs-K.B.-Hengst eingesetzt wird, darf das gewonnene Sperma nur im eigenen Betrieb angewandt werden. Es darf kein Sperma versandt werden: für Versandsperma gelten strengere Anforderungen!

Hengst und Stute befinden sich auf dem gleichen Betrieb. Das Sperma wird recht schnell nach dem Auffangen Verarbeiten und bei der Stute eingespritzt. Dies ist praktisch, wenn der Hengst viel zu tun hat, weil hierbei nur die Hälfte der Versanddosis gebraucht wird. (300 Mio. TNB)

Versand K.B. ( wichtig für Friesen in Österreich) ( S.W.S.)

Den größten Teil dieser Untersuchung führt der Hengstinhaber durch. Von den letzten vier Sprüngen werden zwei unter direkter Kontrolle des Tiergesundheitsamtes gefangen. Die Ergebnisse dieser zwei Sprünge müssen in vertretbaren Grenzen mit den übrigen Ergebnissen der Untersuchung übereinstimmen. Das Sperma muss den gleichen Anforderungen entsprechen, wie bei Betriebs-K.B. Als zusätzliche Anforderung wird die Haltbarkeit des Spermas festgestellt, solches im Zusammenhang mit Versand über größeren Abstand hinweg. Von einem S.W.S.-Hengst muss dem Tiergesundheitsamt während der Saison jede 14 Tage Sperma gesandt werden, von dem die Qualität und die bakteriologische Beschaffenheit kontrolliert werden. Wahrscheinlich wird dieser Aspekt in Zukunft bei der Zuerkennung eines Qualitätszeichens an Deckstationen eine große Rolle spielen.

Sperma wird auf dem einen Betrieb gewonnen (Spermagewinnstation-S.W.S.) und auf Bestellung zu einem anderen Betrieb geliefert, wo er einer Stute eingespritzt wird. (Besamungsstation) Die Dosis beträgt 600 Mio. TNB. Die Beförderung erfolgt durch spezielle Kurierdienste.

Haus zu Haus K.B. ( nicht bei Friesen in Österreich)

In dieser Situation wird die Stute zu Hause besamt, so dass Beförderung der Stute und des Fohlens Zu einer Deckstation nicht erforderlich ist. Eine Kontrolle des Spermas vor der Besamung ist dabei meistens nicht möglich. Nur Sperma S.W.S.-befugter Hengste kommt für diese Form der K.B. in Betracht. Sperma wird auf der Spermagewinnstation gewonnen und der Besamer (meistens der Hengsthalter selbst) bedient die Stute bei dem Eigentümer zu Hause.

Tiefkühl K.B. (auch für Friesen in Österreich)

Das Tiefkühlen von Hengstsperma ist noch lange nicht vollkommen. Trotzdem können mit diesem Sperma bei intensiver Kontrolle der Stute, durchaus akzeptable Ergebnisse erzielt werden. Von Tiefkühlsperma in den Niederlanden produziert, wird stichprobenartig die Qualität nach dem Auftauen kontrolliert. Man ist es nicht verpflichtet, dieses Sperma einer Kontrolle zu unterziehen. Es ist denn auch möglich, dass Sperma aus dem Ausland, mit viel Mühe und Geld gekauft, sich nach Auftauen als völlig Tot erweist. Einfrieren geschieht durchweg mit Sperma von sehr gefragten Hengsten außerhalb der Saison oder von leistungsstarken Hengsten. Diese Methode wird auch angewandt, um Sperma für den Gebrauch über eine große Distanz zu gewinnen, aber auch z.B. bei seltenen Rassen, bei legendären Hengsten oder um einen Vorrat an Sperma anzulegen, bevor ein Hengst verkauft wird, etc. Das Einfrieren von Sperma bedarf erheblicher Investitionen und Sachkenntnis. Tiefkühlsperma hat im Durchschnitt eine kürzere Lebensdauer als "frisch" Sperma, es ist also wichtig, dass die Stute so nah wie möglich am Zeitpunkt der Eientwicklung besamt wird. Dafür ist tierärztliche Begleitung nötig. Die Besamungsdosis beträgt 300 Mio. TNB nach dem Auftauen.

Anmerkung

Vor den Aufstieg der K.B. beschränkte die Aufgabe des Hengstinhabers sich auf die Kontrolle der Stute und ihre Beschälung durch den Hengst. Mit (lern Aufstieg der K.B. müssen der Hengstinhaber und sein Personal über mehr Fertigkeiten verfügen: Sperma fangen, Besamung, Sterilisation des Labormaterials, Beurteilung der Spermaqualität, Verarbeitung des Sprunges zu Besamungsdosen, usw. Indem sie an Kursen für Hengstinhaber teilnehmen, die unter anderem an der Fakultät in Utrecht abgehalten werden, vervollkommnen die Hengstinhaber und ihr Personal sich in diesen Fertigkeiten.

In den meisten Stationen wird das Sperma am frühen Morgen gefangen. Es ist von Bedeutung, dass der Hengstinhaber vorher weiß, wie viele Dosen Sperma er an einem Tag braucht: im Zusammenhang mit der Kontinuität und der konstanten Spermaqualität decken die Hengste meistens I x am Tage. Das Sperma wird daraufhin verdünnt, und seine Qualität wird beurteilt. Danach wird der T.N.B.-Wert berechnet, und wird das Sperma gewaschen und erneut verdünnt, bis die verlangten Dosen erreicht werden. Das Sperma wird dann gekühlt versandt oder eingefroren.

NB. Wenn das Sperma versandt wird, muss jederzeit ein Begleitzettel beigefügt werden, in dem u.a. das Datum und der T.N.B.-Wert der Dosis erwähnt werden, sowie von welcher Station das Sperma stammt, welchen Hengst es betrifft, und wem es gesandt wird. (Tierarzt oder Besamungsstation)

Kosten

  • Die Kosten für Samen sind verschieden pro Hengst.
  • Sie haben dafür ein ganze Saison recht auf Samen, auch wenn Sie 5 x Samen brauchen.
  • Sie dürfen hiermit nur eine Stute besamen lassen und bekommen auch nur ein Deckschein.
  • Für jede Sendung werden Transportkosten verrechnet. Auch die können variieren.
  • Eiltransport per Flugzeug ist sehr teuer, außerdem müssen Sie die Samen selber vom Flughafen abholen.
  • Transport mit Spezialkurier beträgt ca. Euro 150,-
  • Einige Euro Besamungsstations übernehmen (max. 3x) ein Teil der Transportkosten.
  • Transport mit Normalkurier wird nicht empfohlen. (z.B. DHL oder EMS).
  • Auch werden in Zukunft die Kosten für Zertifizieren durch R.V.V. in rechnung gestellt (ca. Euro 40,-).
  • Weiter kommen die Kosten Ihre Tierarzt noch dazu, auch die sind sehr verschieden.
  • Die Samen können nur an Ihre Tierarzt oder Besamungsstation versandt werden.

Email verschicken an Friesengestüt "Fan Fryslân" Für weitere Informationen können Sie Kontakt aufnehmen mittels Email .

Telefon + 31 (0) 515 - 23 00 80

Mobil + 31 (0) 6 418 484 13

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